Berina Škrijelj ist Ärztin und befindet sich in der Facharztausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ihr Medizinstudium an der Universität Belgrad schloss sie 2024 ab. Während des Studiums arbeitete sie als studentische Lehrassistentin am Anatomischen Institut „Niko Miljanić“ und unterstützte den praktischen Anatomieunterricht für jüngere Medizinstudierende.

Klinische Erfahrung sammelte sie am Notfallzentrum des Universitätsklinikums Serbien in der maxillofazialen Chirurgie, wo sie in der Versorgung von Notfall- und postoperativen Patientinnen und Patienten tätig war. Seit 2025 arbeitet sie als Allgemeinmedizinerin im Gesundheitszentrum Zemun und absolviert gleichzeitig ihre Facharztausbildung an der Fakultät für Medizinische Wissenschaften der Universität Kragujevac.

Ihre beruflichen Interessen reichen über die klinische Medizin hinaus. Im Mittelpunkt stehen für sie die Würde der Patientinnen und Patienten, ein gerechter Zugang zur Gesundheitsversorgung, Gesundheitskompetenz, Berufsethik und die Frage, wie Kommunikation zwischen Patientinnen und Patienten, medizinischem Personal und Institutionen die Qualität der Versorgung beeinflusst.

Bereits vor ihrem Medizinstudium engagierte sie sich bei Young Ambassadors in Novi Pazar und war dort als Stadtkoordinatorin tätig. Sie arbeitete mit jungen Menschen und lokalen Institutionen an kulturellen und gesellschaftlichen Initiativen. Diese Erfahrung prägt bis heute ihr Interesse an Kommunikation, Vertrauen, Mentoring und institutioneller Verantwortung.

Neben der Medizin beschäftigt sich Berina mit Fotografie und visuellem Storytelling. Bereits während der Schulzeit wurde sie für Kurzfilmproduktionen ausgezeichnet. 2026 wurde eine ihrer fotografischen Arbeiten für die Finalrunde der International Photography Awards ausgewählt.

In ihrer Arbeit verbindet sie medizinisches Wissen mit dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Gesundheit entsteht und medizinische Versorgung stattfindet. Gute Medizin bedeutet für sie nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch zuhören zu können, verständlich zu kommunizieren und die Würde von Menschen gerade in besonders verletzlichen Situationen zu schützen.